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3. Tag (17.03.2006)


Nach dem Frühstück fuhren wir gegen 8 Uhr zur Großen Mauer los. Der Mauer-Abschnitt den wir gewählt haben war nicht Badaling, sondern Juyongguan. Da die anderen Reiseteilnehmer so freundlich waren und mich immer auf dem Beifahrersitz sitzen ließen hatte ich eine gute Sicht und konnte viele Fotos machen. Ich sah dadurch natürlich auch sehr viel von der Stadt. Die neuen Stadtteile wie auch die Straßen unterscheiden sich nicht viel von anderen Städten. Es gibt jedoch viel mehr Hochäuser als in Deutschland. Was auch auffällt sind die vielen Fahrradfahrer und nicht wenige haben auch noch einen Anhänger, um mit dem Fahrrad Sachen zu transportieren. Der Verkehr in chinesischen Großstädten ist sehr groß. Auf dem Weg zur Großen Mauer fuhren wir zu einer Jade-Fabrik. Hier werden Kunstwerke aus Jade hergestellt und gleich verkauft. Es gab sowohl kleine Kunstwerke als auch wunderschöne große die aber auch dementsprechend teuer waren.

Wir fuhren weiter und bald zeigten sich links und rechts der Autobahn Berge. Etwas später sah man links und rechts, auf diesen Bergen, die Große Mauer. Die Dimensionen der Großen Mauer und der Anblick wie sie sich durch die Berge schlängelt sind einmalig. Die Große Mauer, in ihrer heutigen Form, stammt aus dem 15. Jahrhundert (Ming-Dynastie). Damals war sie 9000 km lang und heute ist sie 6000 km lang. Sie diente als Schutz vor Angriffen der Steppenvölker (z. B. Mongolen) aus dem Norden. Wir stiegen aus unserem Van aus und konnten nun auf die Mauer. Am Fuße des Berges und auch etwas weiter oben auf der Mauer gibt es einige Gebäude mit geschwungenen Dächern (typisch chinesisch) die prunkvoller und größer sind als die normalen Wachtürme auf der Mauer. Unsere Reiseleiterin blieb unten. Wir gingen also individuell nach oben und einige Treppenstufen waren wirklich sehr steil. Ich stieg insgesamt 975 Treppenstufen. Nach anderthalb Stunden trafen wir uns wieder unten. Ich ließ mir einen Jade-Stempel, mit meinem chinesischen Namen in Siegelschrift, machen.

Große Mauer
Die Große Mauer

Große Mauer
Die Große Mauer

Dann fuhren wir zum ersten mal durch ländliche Gebiete. Es war sehr interessant ländliche Gebiete in China zu sehen. Zum Mittagessen fuhren wir zum Friendship Store (Youyi Shangdian). Danach fuhren wir zu den Dreizehn Ming-Gräbern. Der Ming-Kaiser Zhu Di (Erbauer der Verbotenen Stadt) ließ die Dreizehn Ming-Gräber bauen. Alle, bis auf drei, Kaiser der Ming-Dynastie (1368 - 1644) sind hier begraben. Wir besuchten das Ding Ling Grab von Kaiser Wanli welches zwischen 1584 und 1590 erbaut wurde. Zunächst sah man aus einiger Entfernung ein schönes erhöhtes Gebäude mit einem gelben Dach. Wir gingen zu diesem Gebäude und darunter befindet sich das Grab. Wir gingen 27 m unter die Erde und hier konnte man das Grab sehen. Es besteht aus 5 Räumen. Nachdem wir das Grab wieder verlassen haben gingen wir in ein anderes Gebäude, in der Grabanlage, in dem einige Kunstwerke ausgestellt sind. Danach gingen wir den Weg der Seelen entlang, der den Eingang in das Tal der Dreizehn Ming-Gräber darstellt. Links und rechts des Weges stehen Zivilbeamte, Militärbeamte, Pferde, Löwen, Elefanten und Kamele aus Stein.

Ding Ling Grab
Das Ding Ling Grab

Weg der Seelen
Ein Militärbeamter auf dem Weg der Seelen

Danach fuhren wir zu einer Teezeremonie wo man Tee kosten und auch kaufen konnte. Anschließend fuhren wir in ein Restaurant und aßen dort die berühmte Peking-Ente. Danach ging ein Ehepaar aus unserer Gruppe in eine Theater-Vorstellung mit Shaolin-Mönchen. Das andere Ehepaar und ich waren jedoch dazu zu müde und wir fuhren ins Hotel.


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Autor und Webmaster: Lukas Czarnecki

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Letzte Änderung: 03.08.2006