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10. Tag (24.03.2006)
Am Morgen dieses Tages fuhren wir zur Pagode der Sechs Harmonien. Sie wurde 970 erbaut. Die Holzverkleidung der Pagode wurde mehrmals erneuert, aber der Ziegelkern stammt aus der Song-Dynastie (960 - 1279). Die Pagode ist 60 m hoch und hat 13 Stockwerke. Wir spazierten durch die schöne Tempelanlage hinter der Pagode. Sie ist teilweise naturbelassen und teilweise wie ein chinesischer Garten arrangiert. Man findet hier Teiche, Pavillons und viele verschiedene Figuren. Es gibt hier auch eine große Glocke die man selbst anschlagen kann. Leider hatten wir nicht genug Zeit um die gesamte Tempelanlage zu sehen. Anschließend fuhren wir zum Flughafen und flogen, mit einer Boeing 737, nach Guilin. Der Flug dauerte ca. 2 Stunden.
Die Pagode der Sechs Harmonien
Hier sahen wir nun wirklich Südchina. Zum ersten Mal in meinem Leben sah ich Reisfelder. Es war interessant für mich da ich gerne Reis esse. Als die ersten Karstberge auftauchten war ich fasziniert. Seit Jahren habe ich davon geträumt diese Karstlandschaften in Guilin zu sehen. Wir fuhren kurz ins Hotel und danach gleich zum Elefantenrüsselberg. Der Elefantenrüsselberg ist auch ein Karstberg und das Wahrzeichen von Guilin. Auf dem Fluss, am Elefantenrüsselberg, gab es mehrere Bambusflöße die typisch für Südchina und Südostasien sind. Palmen wachsen in diesem subtropischen Klima ebenfalls. Während das Ehepaar und der Reiseleiter unten spazierten bestieg ich den Elefantenrüsselberg. Oben befindet sich eine kleine Ziegelpagode. Für mich war es ein tolles Erlebnis den Elefantenrüsselberg mit seiner Vegetation aus der Nähe zu sehen. Der Ausblick von oben ist einfach atemberaubend. Man hat einen Überlick über Guilin und sieht wie einige Karstberge in die Stadt integriert sind. Danach fuhren wir zur Schilfrohrflötenhöhle. Sie liegt außerhalb von Guilin und die Karstlandschaften hier, in diesem ländlichen Gebiet, sehen noch viel beeindruckender als in der Stadt aus. Die Schilfrohrflötenhöhle ist ca. 400 m lang. Es ist eine Tropfsteinhöhle mit vielen Stalagtiten und Stalagmiten. Danach fuhren wir ins Hotel und ich spazierte noch ein wenig durch Guilin. Am Abend gab es im Hotel-Restaurant ein Abendessen.
Der Elefantenrüsselberg
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Autor und Webmaster: Lukas Czarnecki
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Letzte Änderung: 03.08.2006