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4. Tag (10.02.2007)


Am Morgen dieses Tages fuhr ich zum Longhuasi (Tempel). Dieser befindet sich südwestlich des Stadtzentrums und die Atmosphäre ist auch schön. Ich lief zuerst an einigen Verkaufsständen vorbei und kam dann zur Pagode des Longhuasi. Die Pagode ist aus Holz und Ziegeln gebaut. Sie hat 7 Stockwerke und ist 40 m hoch. Die Pagode ist leider für die Öffentlichkeit nicht geöffnet. Nachdem ich mir die Pagode, von aussen, genau angesehen habe, betrat ich den Tempel. Die Tempelanlage stammt aus dem 10. Jahrhundert. Die Dächer der Gebäude sind gräulich bis schwarz und die Aussenwände sind gelb. Im Tempel befanden sich viele Chinesen die mit Räucherstäbchen beteten. Die Erfahrung war auch insofern interessant, dass es mein erstes Tempel in China war, der nicht touristisch erschlossen ist. Man findet also fast nur Chinesen hier. Besonders schön fand ich die Figur des tausendarmigen Avalokiteshvara in diesem Tempel. Ich finde es schön, dass man auch in einer modernen Stadt wie Shanghai solche Perlen finden kann. Im Anschluss fuhr ich in die Altstadt von Shanghai. Ich aß in einem großen Restaurant wo man sich an einer langen Theke die Gerichte aussuchen kann die einem schmackhaft vorkommen. Besonders für Ausländer ohne Kenntnisse der chinesischen Küche ist diese Form interessant, weil man die Vielfalt sieht und somit besser entscheiden kann was man gerne essen möchte. Danach ging ich zum Yuyuan (Garten des Erfreuens), für den ich mir diesmal Zeit nehmen wollte. Ich habe den Yuyuan zwar 2006 schon einmal gesehen, aber nicht so detailliert. Der Beamte Pan En ließ diesen Garten im 16. Jahrhundert (Ming-Dynastie) bauen. Neben den Gebäuden, mit typisch chinesischen Dächern, findet man, in diesem Garten, auch Teiche, Bäume und bizarre Felsen (Elemente eines typisch chinesischen Gartens). Es befinden sich auch ein 400 Jahre alter Ginkgo und eine 100 Jahre alte Magnolie in dem Garten. Der Yuyuan ist sehr schön, aber leider touristisch sehr überlaufen. Nachdem ich diesmal mehr Zeit hatte und mehr sehen konnte war ich sehr überrascht wie groß der Yuyuan doch ist. Anschließend spazierte ich zur Uferpromenade, die Bund heißt. Diese Uferpromenade befindet sich am Huangpu-Fluss. Auf der einen Seite des Huangpu befinden sich eher ältere Gebäude und viele davon sind im europäischen Baustil gebaut. Sie stammen aus der Zeit als Großbritannien und andere westliche Mächte großen Einfluss in China hatten. Besonders auffällig ist das Gebäude der ehemaligen Hongkong & Shanghai Bank von 1923. Auf der anderen Uferseite des Huangpu befindet sich Pudong (Bezirk in Shanghai) mit vielen modernen Wolkenkratzern. Der Fernsehturm in Pudong ist 468 m hoch und zählt zu den höchsten Gebäuden der Welt. Er heißt Oriental Pearl Tower. Der Hafen von Shanghai gehört zu den größten Häfen der Welt. Danach spazierte ich über Shanghais Hauptgeschäftsstraße, die Nanjing Lu. Nach Einbruch der Dunkelheit sind alle Geschäfte und Wolkenkratzer sehr stark beleuchtet. Anschließend ging ich ins Hotel.

Pagode des Longhuasi
Pagode des Longhuasi

Longhuasi (Tempel)
Longhuasi (Tempel)

tausendarmiger Avalokiteshvara im Longhuasi
tausendarmiger Avalokiteshvara im Longhuasi

Yuyuan (Garten des Erfreuens)
Yuyuan (Garten des Erfreuens)

Der Oriental Pearl Tower in Pudong
Der Oriental Pearl Tower in Pudong

Nanjing Lu bei Nacht
Nanjing Lu bei Nacht


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Autor und Webmaster: Lukas Czarnecki

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Letzte Änderung: 30.01.2009