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5. Tag (08.12.2007)
Für den heutigen Tag hatte ich zwei Ziele, zum einen das Hängende Kloster und vor allem natürlich die Yungang-Grotten. Da vor allem das Hängende Kloster etwas weiter weg ist, hätte ich es alleine nicht geschafft an einem Tag beide Sehenswüridkgeiten zu besichtigen und daher schloss ich mich, für diesen Tag, einer Gruppe an, die aus Ausländern bestand. Da die Stadt Datong unweit der Inneren Mongolei liegt, war sie in der chinesischen Geschichte oft eine Militärgarnison, die Schutz vor den Einfällen der Steppenvölker aus dem Norden bieten sollte. Die Tabgatsch, die große Teile Nordchinas erobert haben und die Nördliche Wei-Dynastie (386 - 534) gegründet haben, machten Datong (damals hieß es Pingcheng) zu ihrer Hauptstadt. Die Tabgatsch waren ein Zusammenschluss verschiedener Völksstämme, die hauptsächlich Turksprachen und mongolische Sprachen sprachen. Wir fuhren, mit dem Bus, zuerst zum Hängenden Kloster. Das Hängende Kloster befindet sich im Gebirge Heng Shan und liegt ca. 70 km südöstlich von Datong. Es wurde im 6. Jahrhundert erbaut. Dieses Kloster ist deshalb so faszinierend, weil es an einer steilen Felswand erbaut wurde und über einer Schlucht hängt. Es wird von unten durch Holzbalken gestützt. Das Kloster besteht aus mehreren Gebäuden, die durch Brücken miteinander verbunden sind. Zunächst bewunderten wir das Kloster von außen. Anschließend stiegen wir die Treppen zum Kloster hoch. Es war ein sehr interessantes Erlebnis auf den schmalen Brücken und Stegen um die Gebäude herumzulaufen und von einem Gebäude zum anderen zu gehen. Danach fuhren wir wieder Richtung Datong und schließlich erreichten wir die Yungang-Grotten. Die Yungang-Grotten gehören, neben den Longmen-Grotten bei Luoyang und den Mogao-Grotten bei Dunhuang, zu den wichtigsten buddhistischen Grotten Chinas. Im Jahr 460 wurde, unter der Nördlichen Wei-Dynastie, mit dem Bau der Yungang-Grotten begonnen. Die Grotten wurden künstlich in den Fels gehauen. In den Yungang-Grotten befinden sich ca. 51000 buddhistische Figuren aus Stein. Einige Figuren sind sehr klein und andere riesengroß. In Grotte Nr. 5 befindet sich die größte Figur in Yungang - ein 17 m hoher sitzender Buddha. Grotte Nr. 20 ist eingestürzt und so ist die Buddha-Figur dieser Grotte von außen sichtbar. Bei dieser Figur handelt es sich um einen 14 m hohen sitzenden Buddha. Wir sind durch die Grotten spaziert und diese monumentalen Figuren machten auf mich einen sehr großen Eindruck. Anschließend fuhren wir nach Datong zurück und unsere Reisegruppe löste sich auf.
Das Hängende Kloster
Das Hängende Kloster
Die Yungang-Grotten
Die Yungang-Grotten (Grotte Nr. 20)
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Autor und Webmaster: Lukas Czarnecki
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Letzte Änderung: 30.01.2009