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Hangzhou


Hangzhou hat 6,4 Millionen Einwohner und ist die Hauptstadt der Provinz Zhejiang. Hangzhou wurde während der Qin-Dynastie (221 v. Chr. - 206 v. Chr.) gegründet. Die Stadt gewann zur Zeit der Sui-Dynastie (581 - 618) an Bedeutung als der Kaiserkanal gebaut wurde. Der Kaiserkanal verbindet Peking (Beijing) mit Hangzhou. Als die Dschurdschen 1127 Nordchina erobert haben floh das Kaiserhaus nach Süden und machte Hangzhou zur Hauptstadt Chinas. Zu dieser Zeit wuchs Hangzhou auf über eine Million Einwohner. Ein chinesisches Sprichwort vergleicht Hangzhou und Suzhou mit dem Paradies. Es gibt in Hangzhou viele Teeplantagen. Aus Hangzhou kommt einer der besten Tees in China - der Drachenbrunnentee. Besonders schön ist der Westsee. Die Fläche des Westsees beträgt 5,6 km2. Einer Legende nach entstand der Westsee beim Streit zwischen einem Drachen und einem Phönix mit der Himmelsgöttin. Der Legende nach fiel dabei eine Perle vom Himmel auf die Erde und daraus entstand der Westsee. Die bekannten chinesischen Dichter Bai Juyi (772 - 846) und Su Dongpo (1037 - 1101) waren Gouverneure von Hangzhou und sie ließen zwei Deiche im Westsee bauen. Am Westsee befindet sich die Leifeng-Pagode. Sie wurde 975 erbaut. Während der Ming-Dynastie (1368 - 1644) wurde sie von japanischen Invasoren niedergebrannt. Erst 2002 wurde sie wieder vollständig aufgebaut. Nördlich des Westsees befindet sich die Baochu-Pagode. Sie wurde im 10. Jahrhundert erbaut und mehrmals in der Geschichte zerstört und wieder rekonstruiert. Auf dem Westsee befinden sich auch einige Inseln. Die größte Insel ist Gushan auf der sich das Museum der Provinz Zhejiang befindet und auch ein Pavillon das Kaiser Qianlong im 18. Jahrhundert bauen ließ. Bekannt ist auch die Zerbrochene Brücke die sich ebenfalls auf dem Westsee befindet. Sehr bekannt in Hangzhou ist auch das Lingyinsi (Kloster der Seelenzuflucht). Der buddhistische Mönch Huili, aus Indien, gründete dieses Kloster im Jahre 328. Einer der Berge des Lingyinsi erinnerte den Mönch so sehr an einen Berg in seiner Heimat, in Indien, dass er der Meinung war dieser Berg sei herbeigeflogen und daher heißt er bis heute "Herbeigeflogener Gipfel". Im Lingyinsi befinden sich viele buddhistische Skulpturen die in den Fels gehauen wurden. Auch in den Hallen des Klosters befinden sich große buddhistische Figuren. Die größte Figur ist ein Shakyamuni der 9,1 m hoch ist und auf einem Lotusthron sitzt. Im 10. Jahrhundert war das Kloster viel größer und es lebten dort um die 3000 Mönche. Auch interessant in Hangzhou ist die Pagode der Sechs Harmonien. Sie wurde 970 erbaut. Die Holzverkleidung der Pagode wurde mehrmals erneuert, aber der Ziegelkern stammt aus der Song-Dynastie (960 - 1279). Die Pagode ist 60 m hoch und hat 13 Stockwerke. Hinter der Pagode befindet sich eine schöne Tempelanlage.

Leifeng Pagode
Die Leifeng Pagode

Lingyinsi Kloster
Das Lingyinsi Kloster

Pagode der Sechs Harmonien
Die Pagode der Sechs Harmonien


Autor und Webmaster: Lukas Czarnecki

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Letzte Änderung: 03.08.2006